Jetzt geht es los

20.06.

Gestern in der Früh hat mich der Wecker nach Plan um 4:35 aufgeweckt. Kaffee gemacht, Renate hat noch ein wenig geschlafen, also leise die Frühnachrichten geschaut. Als sie dann aufstand alles ins Auto eingeräumt und ein paar Sachen ins Boot verstaut. Das Auto und den Anhänger aus dem Garten haben wir schon gestern gezogen und teilweise das Auto vollgeräumt.

So um 6 Uhr aufgebrochen. Die Plane übers Boot flog bei der ersten Rast aus einer Befestigung. Das war noch einmal der Fall und beim 3. Stop auf einem Parkplatz nach dem Wechsel legten wir Gurten um Boot und Plane und banden damit die Plane fest, damit sie nicht mehr so wehen konnte und dadurch die Ösen sehr belastete – das half!!!

In Leibnitz zum McD. auf einen Morgencappuccino eingekehrt, Tanken und ein kurzer Stop beim Hofer, ums Eck, um Mineralwasser zu kaufen.

Weiter über die Grenzen, Slo und Cro eine Wartezeit (bin über Postojna gefahren, da für die Maut in Slo eine Jahresvignette vorhanden  ist -> also min 50 Euro billiger als die Cro mit der Extramaut – ein Gespann kostet gleich mehr.). Um 14:30 in Punat angekommen,

zum Kranen angemeldet und kurze Zeit später war die Lola schon im Wasser.

Heiss ist es auch schon 🙂 . In der Marina wollten sie uns einen „schönen“ Liegeplatz geben – geht nicht, da ich keine Klampen für die Moorings habe also wurde ich auf den Schwimmsteg geduldet.

Mast aufstellen mit Renate ging ohne Probleme.

Renate kauft mir noch eine neue Abdeckfolie, damit ich es trocken habe, wenn es regnen sollte, da die vorhandene Plane beim Transport ein wenig gelitten hat – lieb von ihr wie sie um mein Wohlergehen besorgt ist, auch das schätze ich an meiner Frau. 16:30 – da hätte ich eigentlich den „offiziellen“ Krantermin, da sind wir nach Italien zur Marina, wo auch die BeFree liegt, aufgebrochen.  Sind auch ca. 150 km in eine Richtung. Wir wollten noch eine Pizza am Campingplatz essen und das Lokal (glaubte ich) sperrt um 20 Uhr zu, was natürlich nicht der Fall ist.

Vor 20 Uhr angekommmen, den Anhänger am Marinagelände abgestellt und auf 2 Pizzen geeilt. Die Pizzeria hat bis 21:30 offen 🙂 also war die Zeit fast nebensächlich. Die Pizza war sehr gut  – wie immer. Heute durfte ich keinen Rotwein dazu nehmen, da ich noch nach Punat zurück fahre, damit Renate am nächsten Tag von Punat nach Hause fahren muss. Zur BeFree, eine Segelhose und den Aufkleber für den Anhänger geholt, Aufkleber angebracht und noch auf den verdienten Cappuccino ins Marinalokal eingekehrt, dann auf den Rückweg gemacht. Vor Mitternacht wieder in der Marina in Punat eingetroffen, Auto eingeparkt – in der Marina ist es sicherer und kostet auch nicht die Welt. Vorteil: man kann die Schiebetüre offen lassen, da es noch immer sehr warm ist. Im Auto noch herumgeräumt, war ja alles vollgestopft mit meinem Zeug und so sind wir im Auto eingeschlafen

Anmerkung: Ich war der Meinung, dass heute der 21.06. ist = Sommeranfang und der längste Tag – kleiner Irrtum 🙂

21.06.

Renate ist ganz leise vor 6 Uhr aus dem Auto geschlichen, habe es trotzdem gehört. In der Nacht ist es kälter geworden und wir haben uns mit den Sitzschonern (kleine Teppiche – auch als notdürftige Decke zu gebrauchen) zugedeckt 🙂

Um 6 Uhr bin ich dann endgültig aufgestanden, während Renate noch spazieren ging und nachsah, wann es einen Kaffee gibt – leider erst um 8 Uhr – vorher ist alles geschlossen, also Morgentoilette erledigt und mit dem Auto näher zum Boot gefahren, dort alles aufgeschlichtet, da Renate dann nach Hause fahren will – sie will nicht zu spät in Wien ankommen.

So habe ich mal alles im Boot verstaut, den Aussenbordmotor montiert und gestartet – alles ok.

Um 8 Uhr hat endlich das Lokal geöffnet, also auf zum Cappucinno. Um 9 Uhr schweren Herzens von Renate verabschiedet und auf den Weg zum Hafenkapitän gemacht. Durch die Marina, um die Werft und entlang der Hafenpromenade führt der Weg. Gleich neben dem Bankomat ist der Kapitano. Erst eine Behebung, denn die wollen nur Bargeld und dann die Formalitäten erledigen. Ich nehme auch die „Kurtaxe“ für 30 Tage, da ich am Boot übernachte. Am Rückweg zum Boot kommt in mir schon eine gewisse Traurigkeit auf. Beim Stadthafen frage ich, ob ein Platz für mein kleines Boot wäre – alles ist voll und belegt. Also gehe ich zurück zum Boot und werde in der Marina bleiben.

Jetzt bin ich alleine und studiere wie ich was angehe. Schaue nach dem Wetterbericht – heute noch schön, ab Morgen, Wetterwarnung – höre ich auch von den Einheimischen und die mache alle Boote dicht -ein Zeichen?

screenshot_20180621-180127.jpg

In der Früh habe ich noch bemerkt, dass ich beim Mastaufstellen wieder was vergessen habe – die Leinen für die Lazyjacks. Also, den Mast legen, neue Leinen einscheren – die vorbereiteten finde ich nicht und glaube, dass ich die in der Heimat vergessen habe, was sich später noch als Irrtum herausstellt. Also neue Leinen auf den Mast, auf die gewünschte Länge abschneiden und mit dem Feuerzeug verschweissen. Mast wieder aufstellen und den Rest mit den Seilen am Baum erledigen. Das ist auch geschafft.

Da der Wetterbericht nichts gutes verheisst, entschliesse ich mich in der Marina zu bleiben, gehe ein paar mal schwimmen, da es sehr heiss ist und lungere am Boot herum, schlichte mal das, mal das. Helfe den Booten beim Anlegen, helfe einem Segler (kleines Kajütsegelboot – Franzose, deshalb schwierige Konversation) die Grossschot zu klarieren, bekommt das Grosssegel nicht mehr herunter, also das Boot so weit krängen, bis man zur Mastspitze kommt – Seascape 18 … mit Kiel, das macht es leichter, meine wäre wahrscheinlich schon umgefallen :-). So vergeht der Tag, gehe am Abend noch auf einen Kaffee und will mich niederlegen. So einfach geht das nicht, da ich alles komplett falsch eingeräumt habe. So räume ich ein wenig um – zu wenig, mehr freut mich aber am Abend nicht mehr und lege mich so um 21 Uhr auf meine Isomatte und wickle mich in den Schlafsack. Ein paar die vorbeigehen wundern sich, dass ich da schlafe (höre ich noch) dann bin ich schon eingeschlafen.

22.06.

Zeitig aufgewacht (6 Uhr), es ist kühler geworden, ich liege so halb unter der Plane – und …. stark bewölkt, der Wind ist noch schwach. Ich habe noch Zeit bis das Marinalokal aufsperrt, also mache ich mich daran, jetzt die Sachen so zu schlichten, dass ich in die Koje schlüpfen kann – vorher nur so halb möglich. Ich bin fertig und es fangt zu regnen an – also meine Persenning schnell übers Boot. Kämpfe jetzt mit der aufkommenden Bora. Die Alustangen kann ich ohne Probleme in die Persenning hineinstecken, schon beginnt es so richtig an … ich wurde zum Glück nur wenig nass aber doch… jetzt sitze ich unter der Plane und warte, dass es 8 Uhr wird. Schön langsam rinnt das Wasser ins Boot wo ich es nicht vermutet habe. Versuche die Lecks zu finden – nicht so einfach, auf den Schlafsack hat es auch schon getröpfelt und er ist stellenweise nass. Ich ärgere mich, dass ich den nicht in ein wasserdichtes Zeug eingepackt habe – also das Regenzeug aus dem Trockensack und dafür den Schlafsack hinein, bevor er noch nasser wird.

Ich bin jetzt schon demoralisiert und rufe Renate an, ich will mit ihr sprechen 🙂 . Das hilft mir. Mit voller Adjustierung (Regenzeug) gehe ich kurz nach 8 Uhr auf einen Cappuccino. Der macht meine Laune auch nicht besser. Zurück am Boot versuche ich das meiste trocken zu halten und umzuschlichten – so vergeht auch die Zeit und am liebsten würde ich aufhören. Renate spricht mir da gut zu 🙂 – ein dickes Lob auf sie. So warte ich, dass es aufhört, setze mich in der  heftigen Bora zur Unterstützung der Persenning mit dem Rücken immer wieder gegen die Persenning, die sich nach innen wölbt.

So schauts aus im Schneckenhaus

 

Die Zeit vergeht, ich denke über dies und das und hoffe, dass es zumindest zu regnen aufhört – den Kampf mit dem Wasser habe ich aufgeben – nur mehr um Schadensbegrenzung bemüht.

Ich studiere den Wetterbericht, zum Glück Wlan in der Marina, zwar langsam aber frei. Zum Kaffeemachen bin ich noch immer zu faul, obwohl ich mir am Donnerstag noch 2 zusätzliche Gaskartuschen vom Marineshop geholt habe. Lt. Wettervorhersage will ich morgen nach Rab aufbrechen.

Die Marina nimmt, obwohl ich keinen Strom und Wasser in sehr geringen Mengen verbrauche = keinen Anschluss dafür 🙂 40 Euro/Tag. Mit der Öamtc Karte gibt es wenigstens eine 10 % Nachlass.

Ich telefoniere öfter mit Renate – Trost spenden 🙂 , schaue ein paar beim Auskranen zu, heute bei der Bora sind es nur 2 -3 Motorboote die vom Spezialstapler (angeblich bis 6 Tonnen) aus dem Wasser geholt werden. So vergeht die Zeit, es regnet leichter und es gibt ab Mittag kurze Regenpausen. So um 14 Uhr hört es für eine Stunde auf, es wird ein wenig freundlicher, ein kurzer Schauer noch am Nachmittag. Jetzt ist es zum Glück mit dem Regen vorbei und ich gehe auf einen 2ten Früchtetee – wobei ich in meiner Regenmontur komisch angeschaut werde – klar die haben alle ein festes Dach übern Kopf. Ich beschliesse heute essen zu gehen. Insgesamt war ich heute auf 2 Tee und einen Cappuccino. Untertags habe ich nach dem Regen noch meine Wasservorräte aufgefüllt.

Abendessen: Spaghetti Carbonara mit einem Glas Rotwein, war sehr gut – besser als die meisten Marinerestaurants – klar, war ja ein Bistro, wo natürlich auch fleissig der Fernseher wegen der Fussball WM lief 🙂 .

Zurück zum Boot um ca. 21 Uhr in den Schlafsack gekrochen – heute auch unter den „Buckel“ – und bin dann trotz heftiger Bora bald eingeschlafen.

Samstag, 23.06.

6 Uhr: Es windet noch immer, aber es sind schon Pausen dabei. Ich richte ab 7 Uhr alles für die Abreise her. Geschlafen habe ich heute 3/4 unter dem Deck ganz gut. da liege ich doch geschützter als am Vortag. Studiere den Wetterbericht und versuche Renate zu erreichen, die hat ja in Wien heute den Waschtag. Bin im Zweifel – soll ich – soll ich nicht, es weht noch immer mit 4 -5 Bft. – für meine Nussschale schon viel. 8 Uhr ins Marinacaffee und danach in die Rezeption, die letzten 2 Tage Liegegebühr bezahlen. Bis 14 Uhr darf ich bleiben, danach wird ein neuer Tag berechnet. Heute wird ein/ausgekrant, dass es eine Freude ist – ja, bei der Bora und dem Regen wollte keiner sein Boot zum Stapler verlegen und es kommen natürlich am Wochenende viele an und viele fahren auch wieder – auch Crewwechsel auf der Basis, wo ich liege. Es strömen die Charterer hin und her. Gestern sind auch schon viele unter Tags gefahren, es sieht fast so aus, dass auch schon am Donnerstag einige abgereist sind, kein Wunder bei der angesagten Bora.

Ich bin hin und her gerissen, wann und ob ich fahren soll. Um 9 Uhr fasse ich dann den Entschluss zumindest nach Krk Stadt zu fahren. Am Schwimmsteg wird es langsam eng mit den Liegeplätzen, so löse ich um 10 Uhr die Leinen, Ausdampfen aus der Heckleine ist für mich die einzige Möglichkeit aus der Lücke bei dem auflandigen Wind zu kommen, ich muss ja um 180 Grad in die andere Richtung. Ablegemanöver glückt, aber dann stört das eigene Ruder den Propellerstrom und ich komme nicht ums letzte Eck herum und fahre auf das Gegenufer- das abgelassene Schwert bremst zu Glück. Retour zurück (muss dabei den Motor um 180 Grad drehen – kein Retourgang) und um die Kurve …. geschafft. Fängt ja gut an.

In der grossen Bucht gleich die Fock gesetzt und den Motor abgestellt. In der Hektik, die ich mir selbst gemacht habe, habe ich zwar die Naviinstrumente eingeschalten aber auf die Cams vergessen. Schnell ging es aus der Bucht mit der restlichen Bora und anderen Booten 🙂 . Aus der Bucht mit raumen Wind, nur mit der Fock, in Richtung Krk, da ich noch meine beiden Benzinkanister auffüllen will. Schnell bin ich drüben, am Hotel und Campingstrand vorbei. Die schöne Bucht in der Renate und ich 2011 baden gingen habe ich bei der „Rauschefahrt“ versäumt bzw. nicht deutlich gesehen.

4 Fotos vom 26.06.2011

 

In Krk einlaufen, eine Runde mit Bora um den Vorhafen – macht es auch nicht leichter. Es gibt nur Anleger mit Mooringleinen – nicht gerade das passende für mich. Dafür gibt auch heuer wieder den schwimmenden Tankstellenponton, den ich ansteuere. Der Gegenwind (ich komme von Lee) lässt mich fast verhungern und erst beim 2. Versuch kann ich auch die Heckleine übergeben. Beide Kanister werden aufgefüllt, ich plaudere noch mit dem Tankwart: „bei Bora fährt kein Schiff nach Rab“, ich soll lieber nach Malinska, auf de NW Seite von Krk hinfahren. Auch hier höre ich wieder den Kommentar, dass heuer das Wetter so instabil wie noch nie ist – viel zu oft und stark ist Bora – seit er sich erinnern kann war es nicht so wechselhaft und launisch. Das habe ich übrigens auch in der Marina vernommen – werde ich wahrscheinlich noch öfter hören.

Lege wieder ab, Hafenausfahrt – jetzt mit Gegenwind und Welle gegenan machen kein Vergnügen und ich bekomme meine ersten Duschen ab. Ich will es nach Rab probieren, Wellen gegen mich, kann nur mit der Fock nicht wenden, nur halsen – auch nicht besser. Ungemütlich, da ich hart am Wind nur Rab (Rt. Kalifront) ansteuern kann. es schüttelt mich und beutelt mich. aus dem Schwertkasten kommt das Wasser von unten herauf. ich stopfe Seile in den Schlitz vom Schwert, da ist es weniger und besser, obwohl ich die Pinne auch halten muss gelingt mir dies. Lege Rab an. geht sich aus. Zwischen kurzen Winddrehungen und Stille kommt meist starker Wind – teilweise in Böen. Die Landabdeckung ist hier zu weit weg. Killende Segel und Rauschefahrt wechseln sich ab. Auf so einem kleinen Boot bekommt man das viel mehr mit wie es da zugeht. Auf einem 12m Segler spürt man da fast nichts. So geht es mal mit 2,5kn und mal mit 5 kn dahin. Schaue aufs Gps. Erst ein Drittel geschafft. Aber…. die Sonne scheint und ich bekomme immer wieder eine Dusche von der See. Im letzte Drittel werden die Wellen länger und höher, 1m Welle – auf fast Wasserhöhe –  lässt die Lola ganz schön schräg liegen, wenn es auf den Wellenkamm bzw. herunter geht, ich versuche es immer auszureiten.

Handy mit Schutzhülle

Ob es was hift? Zumindest beruhigt es und so 90 kg Ausreitgewicht habe ich auch zu bieten – ich glaube beeindrucken tut es die Wellen nicht. Ich fahre mit 1/2 Wind und nur mit Fock bis zu 5,2kn dahin, da geht es schneller vorbei 🙂 .

In der Landabdeckung von der NW Spitze von Rab in der Einfahrt von Supetarska Draga werden die Wellen schnell angenehmer und ich fahre weiter mit 4 kn in die Bucht ein. Montiere den Autopilot, der nach ein paar Tests funktioniert. Schaue im Beständig die  Beschreibungen der Anlegemöglichkeiten durch. Eine Bucht gleich an Stb. bei der ersten Insel (Maman) ist schon voll belegt mit Motorbooten, also schaue ich weiter. S von Dumici sehe ich ein paar freie Plätze. Frage im vorbeifahren, nachdem ich die Fock eingerollt habe und den Motor gestartet, ob da vielleicht was frei wäre – alles reserviert die Antwort, also suche ich in der Bucht weiter. Ich sehe einen anderen Betonsteg. Ich steuere Lola vorsichtig heran, hier ist es sehr seicht. An den Betonsteg lege ich an, nachdem ich das Schwert ein wenig angehoben habe, da es schon im Sand geschliffen ist – ja, wirklich Sand – zwar nicht Weiss sondern Sandbraun. Beim Drehen hat mich der Wind ein wenig gestört und ich bin ganz sanft mit dem Bug gegen den Steg gestossen. Fender raus, Bb. Leinen belegt. Da habe ich gesehen, dass am Steg ein Name steht. Werde ich dann gleich suchen. Der Platz ist ein wenig dem Schwell ausgesetzt, darum gehe ich um die Bucht, dort wo die Motorboote liegen, da sind an der Mauer kleine (rostige) Ringe eingemauert. Ich frage, der Besitz sagt zuerst … zu seicht … als ihm dann sage, ich habe keinen Tiefgang, winkt er ab und will mich nicht dort hinlegen lassen  -ok, ist seine Mauer, also gehe ich zum Boot zurück und erfahre wo der Besitzer der Mole ist. Klar am Hang. Gehe hinauf und treffe eine scheinbar Bedienstete, die fliessend deutsch spricht (Belgierin), Ich frage, ob ich da liegen bleiben darf – darf ich, obwohl der Chef noch schläft :-).

Durch die salzverkrustete Handyschutzhülle wird es nicht besser 🙂

Das ganze Boot ist auch im Inneren komplett salzverkrustet, also beginne ich ein wenig die Salzrückstände mit Seewasser zu beseitigen, Räume ein wenig auf, gehe ins Wasser – kälter nach der Bora – und telefoniere mit Renate, dass ich gut angekommen bin, Sie rief mich an, als ich fast die halbe Strecke geschafft hatte – hat das Telefon im Haus vergessen – da kann ich oft anrufen 🙂 , hatte aber keine Sorge. Jetzt noch ein wenig umräumen mit ein paar Touristen (mit kleinem Motorboot) geplaudert – auch hier die Bemerkung .. zu viel und oft Wind heuer, seit 30 Jahren (so lange kommen sie schon hierher) nicht erlebt und dann mache ich mich auf den Weg zum Lokal anderen Steg ich lege – das bin ich gerne schuldig. Der Juniorchef empfängt mich und die Belgierin sagt, dass ich der Anleger bin. Ich werde gleich beschwichtigt – kein Problem, alle (Familienbetrieb) sind sehr freundlich. Der Ausblick von „oben“:

Am Steg die Lola

Ich bestelle mir heuer mein erstes …

Ist sehr gut, mit einem 1/4 Rotwein und einem 1/2 Liter Mineralwasser. Zur Vorspeise bekomme ich Olivenöl, 2 Oliven und 2 Stk Brot als Vorspeise – aus eigenem Anbau.

Zum Abschluss noch einen Cappuccino. Ist zwar nicht ganz billig aber sehr gut alles. Ein Pelikovac aufs Haus beendete das Mahl 🙂
Nachher zurück zum Boot, in die Koje und gemütlich mit leichtem Geschaukel einschlafen.

Log von heute Durchschnittsgeschwindigkeit 5 kn.

Nach Krk Stadt
Punat nach Krk Stadt
Nach Rab
Nach Rab in die Supetarska Draga
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2 Kommentare zu „Jetzt geht es los“

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