Kleines Resüme

Dass es mich im Moment nicht freut, ein paar Kritiker werden denken, dass sie es sich so gedacht haben. Das ist mir egal. Ich will hier auch nicht über Ausreden schreiben, nein – ich muss es nicht jetzt machen.

Auch will ich keine Vorträge über Klimawandel schreiben. Mir ist die Wettersituation in Kroatien zu unsicher und zu unbeständig, auch wenn es jetzt vielleicht 2 Wochen keine Bora oder ähnliches gibt. So freut es mich ganz einfach nicht ….

Übrigens: Auch ein bekannter Blogschreiber berichtet aus Portugal/Spaniens Atlantikküste folgendes:

„Meine Reise entlang Portugals Küste bis Mitte Juli war klimatisch so ganz anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte mit vielem gerechnet. Hitze. Hohe Wellen. Starkwind und gleißendes Licht. Stattdessen war ich meist bei Windstille unterwegs. Und in Dunst und diesiger Sicht. Selbst den Portugiesen war ihr Wetter nicht geheuer: Seit Mai war kaum ein Sommertag, wie sie es eigentlich gewohnt waren.
In Nordspanien war das Wetter nicht anders. Im Gegenteil. Die Grenze, die Portugal von Nordspanien trennt, war nicht erkennbar. Nördlich von Vigo, am Kap Finisterre, das spanisch Cabo Fisterra heißt und Spaniens äußerster westlichster Zipfel ist, steuerte ich stundenlang durch dichten Nebel. Galizien, Spaniens regenreichste Ecke, hieß mich willkommen. Fahren war nur mit Radar möglich. „
Ich darf das verwenden, habe den Bekannten gefragt und das ok bekommen, dafür verlinke ich zu seinem Blog hier:
Das sagt alles und begründet auch ein wenig meine Entscheidung. Es kann ja wieder besser werden … wir dürfen ja jetzt teilweise 140 fahren, da werden die Regenwolken und Klimatischen Bedingungen es sich dann anders überlegen – …. aber das ist eine andere Geschichte :-).

Samstag 18.08

Jetzt hat es mich in der Nacht erwischt und ich habe schon wieder Probleme mit meiner Lunge und Fieber dazu. Die linke Seite tut ein wenig weh. Mal schauen wie es weitergeht  – bin angefressen, dass ich jetzt das auch noch habe.

Wind/Luft heraussen…

… Faden gerissen, es gibt sicher noch viele andere Begriffe. Kurz gesagt, es freut mich im Moment nicht zu segeln. Ich weiss nicht genau warum, ich weiss nur, im Moment habe ich keine Lust. Ich will es nicht aufs Wetter schieben, das war/ist vielleicht der Ausschlag aber nicht der Grund. Ich mag jetzt einfach nicht herumsegeln – Punkt.

Und da ich die freie Wahl habe, höre ich zumindest für den Moment auf. Ich kann so viel anderes machen, was mir im Moment mehr Freude bereitet.

Freitag Morgen, es wird heute sicher schöner .

Mit Renate in der Früh gesprochen, Morgentoilette, ein wenig die Sachen verstaut, die kann ich hier ein paar Tage deponiert lassen. Dann das obligate Frühstück, hinunter am Steg und den Entschluss gefasst über den Hügel zu gehen – für „gesunde“ kein Problem, ich musste es langsam angehen und 1 mal kurz zum „Luftbekommen“ rasten.

Blick auf die andere Seite von der „Halbinsel“ der Insel 🙂

Es ist den ganzen Tag trüb, schwimme zum Boot und hole das Segelgewand, das will ich nicht auch an Boot lassen.

So um 14 Uhr auf meinen üblichen Cappuccino

ins Lokal in der Nähe vom Wasser – etwas Bewegung. Es töpfelt jetzt auch noch – aber nicht sehr ergiebig. Nachher wieder am Zimmer angefangen alles zu komprimieren was ich in den Rucksack für die Reise morgen nach Österreich brauche.

Vor dem Abendessen noch die 5 Säcke hinuntergetragen und in einem Kammerl deponiert.

Zum Abendessen ein Pljeskavica mit Rotwein konsumiert. Die Rechnung von den 6 Tagen beglichen…550 kn.

Und noch die Abendstimmung vom Lokal in die Bucht.

Werde dann noch mal hinuntergehen.

Kurz lässt sich die Sonne an gegenüberliegenden Ufer blicken

Morgen soll mich um 6 Uhr die Belgierin nach Rab Stadt bringen. Hoffe, dass alles klappt.

30.06.

Bin natürlich schon um 5 Uhr wach geworden. Morgentoilette erledigt, die letzten Sachen in den Rucksack gepackt und nochmal zum Boot geschwommen, da ich den Schlüsselanhänger mit dem Schlüssel zum Aussenborderschloss gestern am Boot vergessen habe.

Vor 6 Uhr hat es an der Türe geklopft und ich wurde schon erwartet. Die Fahrt war ca. 15 Minuten und sie setzte mich mit einem Lunchpaket in der Nähe vom Fähranleger ab. Renate noch angerufen als der Katamaran in Sicht kam.

Die Fähre legte an

Ich zeigte das Handy vor (elektr. Ticket) und suchte mir einen Platz.

Die besten Zeiten sind scheinbar auch schon vorbei…ein wenig „abgewohnt“..Ist ja auch so was wie ein Öffi. Eigentlich waren viele Leute an Bord.

Zu meinem Glück gab es eine kleine Bar, so kam ich zu meinem ersten Morgenkaffee 🙂 .

Unterwegs zwischen den Inseln Cres und Plavnik um 07:45 mit 25 kn.

Zu Fuss von der Anlegestelle

Hafenkapitän in Rijeka..bekannt?? …. zumindest für einige, die das kroatische Küstenpatent abgelegt haben 🙂

Der Markt ist auch schon voll im Gange

in Rijeka zum Busterminal gegangen…ziemlich schwer der Rucksack. Dort einen Platz gefunden zum niederwerfen und das Lunchpaket aufzuessen begonnen. 2 Wurstbrote, ein Fruchtjoghurt ein Ei und einen Apfel. Viel los am Busbahnhof.

Der Bus kam pünktlich und wurde halb voll…dann nach Opatia

In der Ferne sieht man, dass es auch heute wieder bewölkt ist.

Bei der Mautstelle war in beiden Richtungen ein Stau von 1-2 km. Der Bus fuhr am Pannenstteifen vor.

Nächster Halt Triest, sie fuhren dieselbe Route die ich schon vorher mit dem Anhänger fuhr, ich hatte da die Richtung gut gewählt.

Udine noch einen Halt mit Ein/Aussteigern und dann das Kanaltal hinauf, da bin ich ein wenig eingedöst – klar, Autobahn macht müde, da es eintönig ist. So hing ich meinen Gedanken nach, wie ich die Lola nach Hause bringe.

Kurz vor Villach fährt der Buschauffeur noch in die 3 Länderrast -für mich ist dieser Halt unnötig, da so kurz vor meiner Ausstiegsstelle. Es gäbe nach Villach eine andere Raststation, die bis zur Endstelle München sich anböte. Kann ich nichts dagegen machen. In einer 1/2 Stunde geht es weiter, zum Villacher Bahnhof. Dort wartet schon Renate mit dem Auto auf mich.

Endlich kann ich meine Frau wieder umarmen :-). Sie geht mit mir auf einen Kaffee in ein nahes Geschäft. Wir entschliessen uns noch zum Falle zu fahren und dort einen Kocher und eine Kaffeemaschine zu kaufen, da der Kaffee im ihrer Kuranstalt sehr teuer ist. In 2 Wochen ist der Kaufpreis herein „gekocht“. Beim Billa nebenan noch einen gemahlenen Kaffee gekauft, sonst hilft auch die Maschine nicht ;-).

In Althofen waren wir dann kurz vor 18 Uhr, damit Renate noch ihr Abendessen bekommt.

Ich bin noch bis Montag früh in Althofen geblieben, war mit Renate in der näheren Umgebung spazieren. Geschlafen im Auto – es geht ganz gut 🙂 .

Montag in der Früh bekam ich von Renate noch einen Kaffee geliefert, danach Aufbruch nach Grado, den Anhänger für die Lola holen.

Ich entschied mich für die Bundesstrasse in Italien  – mir gefällt das Kanaltal auf der Bundesstrasse besser, ist billiger und seit es die Autostrada gibt, ist auch fast kein Verkehr auf dieser Route. Zu Mittag in der Marina eingetroffen. Im Marinarestaurant noch einen Cappuccino genossen, dann den Anhänger abgeholt und durch Slowenien über Rijeka nach Kroatien unterwegs.

An der Slowenisch Kroatischen Grenze wie schon vor ein paar Tagen der übliche Stau, der durch die überaus genauen Grenzkontrollen verursacht ist.

Die Slowenen wollen besonders gründlich sein, vor allem, da die im Moment mit den Kroaten ein wenig unzufrieden sind. Ja, die Grenzen sind das Problem. Kroatien hält sich nicht an die Vereinbarung mit der Bucht von Piran, also wird kontrolliert, dass es eine Freude ist – auch auf dem Seeweg.

Ich finde es schade, dass es so ist. Schuld ist auch die Hetzerei mit den „Flüchtlingen“, die es im Moment nur einzeln gibt. Aber mit der Angst lässt sich ein gutes Geschäft machen. Danke auch unserer Regierung, wobei unserem lustigen Bundeskanzler nichts anderes in Interviews einfällt als die Migranten und Flüchtlinge – da freut sich der Österreicher, dass wir SOOoooo gut beschützt werden, vor wem? Leider nicht vor der rechten FPÖ, da wir auch Burschenschaftler jetzt in der Regierung haben – traurig schaut es aus – leider ist die Alternative in Ö nicht so richtig sichtbar – wir haben keine Linke!

Das Land Kroatien ist ja sehr schön, was die Einwohner leider machen ist, sie erhöhen die Preise auf Mitteleuropäisches Niveau, vergessen aber dabei, dass dass die Einheimischen viel weniger verdienen, also wird ein wenig bei der Preisgestaltung übertrieben. Ein wenig kommt mir vor, dass auch die Freundlichkeit auf der Strecke geblieben ist. Meine Zimmerwirte sind eine angenehme Ausnahme, habe auch auf dem Rückweg zur Lola nicht immer die Freundlichkeit gesehen.

Von Rijeka geht es die Küstenstrasse entlang – für mein Gefühl zieht es sich. Immer wieder ein Langsamerer als ich mit dem Hänger hinten dran, auf den ich auflaufe. Ich will wenn es geht zeitig auf Rab ankommen, da kann ich vielleicht noch die Lola auf den Hänger kranen lassen. Senj hinter mir, es ist kurvig 🙂 . Ich kann nur langsamer fahren, habe den Anhänger hinten dran.

Früher war die Fährstation in Jablanac, jetzt ist die Verladestation ein wenig näher in Stinica. Fahre hinunter ans Meer zur Fährstation. Der Parkplatz ist halb voll und ich löse ein Ticket – billig ist anders, klar bin ja sehr lange mit dem Anhänger.

Das Fährticket wird mir abgenommen und ich soll rauffahren – nein, doch nicht, auf halbem Weg soll ich zurück schieben. Andere Autos kommen vorher auf die Fähre. Ich glaube schon, dass ich nicht mit kann/darf, darf dann aber doch ziemlich zum Schluss noch auf die Fähre. Jetzt will noch ein Einweiser das Ticket. Das hat aber ein Anderer schon vorher kassiert. Kurze Diskussion und ich bin auf der Fähre. Kurz danach legen wir ab und in einer 1/4 Stunde legen wir schon auf Rab an. Noch die Insel entlang in Richtung Rab Stadt. Gefühlt eine Ewigkeit bis ich Rab Stadt erreiche. Noch ein paar km bis zum Kran, wo ich fragen will, ob es sich noch heute ausgeht. Kurz vor 1/2 6 komme ich zum Kran. Schnell aussteigen, den Verantwortlichen finden, frage ob es sich heute noch ausgeht, dass ich mein Boot rauskranen kann. Aussage: bis 18 Uhr geht’s und ich soll schnell „raufgehen“ (2 Buchten weiter) – das geht sich bei mir nie aus. Hänge den Anhänger ab und fahre hinauf bis zur Lola. Jetzt schnell die Badehose an, ins Wasser zur Lola. Die 3 fachen Festmacher lösen, klar, ein Knoten geht nicht gleich auf – habe es eilig, darum umso unangenehmer. Geschafft. Motor springt beim 2. mal an und los zum Kran mit viel Gas – komme drauf, dass die Schraube für die Lola zu steil ist und deshalb der Motor nicht mehr als Halbgas annimmt. Um 18 Uhr komme ich gerade noch zum Kran – jetzt noch den Mast legen, da der Kran sonst die Lola nicht in die Gurten bringt. Egal in einer 1/4 Stunde liegt der Mast und die Lola wird auf den Hänger eingepasst. Mit einem Traktor wird die Lola auf die Seite gestellt, ich gehe jetzt zurück zum Auto, hole es, stelle es daneben und räume die Lola aus und die meisten Sachen ins Auto ein. Gurten um die Lola und um die Persenning, damit es nicht so wild flattert.

Nach 19:30 Uhr bin ich fertig und fahre zu meinen ehemaligen Zimmerwirt auf ein Abendessen und um meine deponierten wasserdichten Säcke abzuholen.

Abendessen – ein Pljeskavica mit Käse 🙂 . Die Säcke bekomme ich auch gleich und der Wirt sagt, dass ich mich mit dem Auto ruhig unter die „Garagen“ stellen kann, denn ich schlafe im Auto.

Eigentlich habe ich vor, dass ich mir in der Früh noch einen Cappucino im Restaurant gönne. wache aber schon um 6 Uhr auf, kann nicht mehr einschlafen, also breche ich um 7 Uhr auf. Wenig Verkehr in meine Richtung, so erreiche ich die Fähre relativ schnell. Ticket lösen und auf die Verladung warten, Kontrolle der Vergurtung ist bei dieser Gelegenheit obligat.

Ich habe in der Nacht beschlossen, diesmal über Kroatien direkt zu fahren, also bis Senj und dort bis zur Autobahn über Zagreb = durchs Landesinnere.

Kurz vor Senj bleibe ich auf einen Cappuccino bei einer einsamen Hütte stehen und geniesse die ersten Sonnenstrahlen, vorher war es komplett bewölkt. Kontrolle der Vergurtung und weiter geht es.

Ab Senj geht es nicht direkt auf die Autobahn, sondern noch ca. 30 km das Gebirge hinauf. Mit dem Boot hinten geht es relativ gemächlich dahin. Auf der Autobahn gemütlich mit 100 km/h dahin. Kurz vor Zagreb bemerke ich ein Rumpeln – kommend vom Anhänger- Glaube im ersten Moment an ein defektes Radlager, das fühlt sich genauso an. Zum Glück kommt gleich eine Raststation, die ich anfahre. Im Rückspiegel sehe ich beim „Zufahren“ (da sieht man den Anhänger direkt, vorher ist er vom Auto verdeckt), dass das linke Rad dahineiert. Aussteigen – und ich sehe die Bescherung –  das Rad hängt nur mehr an einer halb eingedrehten Radschraube. Glück, dass nicht die letzte Schraube auch weg war, denn das rad wäre sicher auf der Autobahn dahingerollt und hätte vielleicht einen Riesenschaden anrichten können – wer weiss wohin das Rad weiterrollt?

Was jetzt? Gedanken rasen durch den Kopf – Pannendienst? Wie komme ich weiter? Was kann ich machen? Idee: von der anderen Seite (rechts sind noch alle dran!!!) ein paar Radschrauben rausdrehen und auf der linken Seite einschrauben. Also Stecknuss raus und 2 Schrauben rechts rausdrehen. Die eine Schraube links ist nicht vernudelt – Glück gehabt, also hineinschrauben. ein wenig nach vor und die 2. Schraube geht jetzt auch in das Schraubenloch, vorher war es versetzt und wäre nur mit einem Wagenheber zurechtzudrehen. Die 3. Schraube genauso eingedreht. Die rechte Seite nochmal kontrolliert  – hier sind alle Schrauben fest gewesen. Konnte mir nicht erklären, wie ich die Schrauben verlieren konnte, da ich in Wien noch bei der Luftdruckkontrolle die Schrauben kontrollierte. Im Nachhinein bin ich mir sicher, dass ein Witzbold die Schrauben gelockert hatte, als ich den Anhänger allein beim Kran über Nacht abgestellt hatte.

Zurück zur Heimreise: Ich kontrollierte „jeden Parkplatz“ bis Österreich und bei jeder Mautstelle die Radschrauben – alles bombenfest.

Auf einer Mautstelle bei einer meiner Kontrollen frage ich einen Grazer mit einem Wohnwagengespann, ob er zufällig überschüssige Schrauben mithabe – das tat ich eigentlich nur zur Beruhigung, da er eine Rast hier einlegte und mir zusah, wie ich mit der Ratsche (Radmutternschlüssel) wieder meine Räder kontrollierte. Er sagte, dass es gleich nach Spielfeld in Österreich einen „Altwarentandler“ auf der Bundesstrasse gebe, dort soll ich nachfragen. Bedankte mich und fuhr weiter 😉 .

Komischer Zufall: Während meiner Weiterfahrt fiel mir ein, dass mir in der Nacht davor einfiel, dass mir früher mal ein Freund erzählte, dass er im damaligen Jugoslawien beim Ohridsee (heutiges Mazedonien) ein Rad verlor, ihn überholte,  dann einen Abhang hinuntergerollt ist und sie es suchen mussten. Abhilfe danach … auch Radbolzen von der anderen Seite!!! … dies fiel mir bei meiner Fahrt auch wieder ein – ein Ohmen ? …, zumindest ein komischer Zufall.

In Österreich die angegebene Adresse gesucht, gefunden – ein riesiger „Schrottplatz“ für alles was mit Eisen zu tun hat. Einem freundlichen Angestellten schilderte ich mein Problem und er sagte, dass er hinten eine Tonne mit diversen Radschrauben hätte, dort würde ich schon was passendes finden. Nach einem Fehlversuch beim „Finden der Tonne“ nahm ich ein paar Schrauben zum testen mit – klar, gerade diese passten nicht – also klüger … eine Schraube herausdrehen und mit dem „Muster“ zurück zur Tonne. Dort fündig geworden – zwar längere Schrauben – hineingedreht, kontrolliert, ob die nirgends ansteht oder schleift – passt. Jetzt hatte ich wieder alle Schrauben und die Felgen waren sicher befestigt. Auf die Frage was ich schuldig sei, die Antwort: Bei einem Glas Rotwein, wenn ich am Meer sitze an ihn denken – das mache ich nur zu gerne.

Heimreise nach Breitenfurt ohne weitere Besonderheiten, ausser, dass der Verkehr kurz vor Wien sehr dicht war. In Bft eingeparkt und am nächstenTag die Lola mit Hilfe vom Nachbar 🙂 in den Garten geschoben – dort steht sie jetzt und ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist.

Im Garten nochmal die Schrauben kontrolliert – alles fest!!! Selbst wenn eine locker wäre, hätte ich nur die eine verloren – nicht fast alle!

 

 

ich verschiebe bis das Wetter passt ….

27.6
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…. ja, das habe ich nicht so richtig selbst erhofft. Es macht mir keinen Spass mehr, die Wetterkapriolen sind für mich zermürbend. 3 -4 Tage Bora, 1 -2 Tage so halbwegs, dann wieder Bora … das zeigen auch die diversen längeren Prognosen. Das will ich mir nicht antun, da muss ich mir nichts beweisen und dazu habe ich nicht genug Unbekümmertheit. Vielleicht ist heuer doch das Jahr der „be free“ und nicht das Jahr der „Lola“ – es ist halt so beim wandern mit der Jolle braucht man keine starken Winde …..

Was heisst das? Auto in Österreich, Anhänger in Italien, Boot in Kroatien. Das heisst, ich muss mal nach Österreich kommen, Varianten:

Var1: Mit Schnellfähre nach Rijeka, dann z.B. Flixbus nach Österreich?

Var2: vielleicht kann ich mit einem Gast von hier bis nach Villach mitfahren?

Var3: Gast nimmt mich bis Rijeka mit, sehr unwahrscheinlich.

Variante 2 wäre die bequemste, am längsten natürlich Variante1, Da z.B. die Fähre zeitig in der Früh wegfährt und da bin ich sehr weit weg, das heisst ich müsste irgendwo in Rab Stadt übernachten.

Mal schauen was es wird.

Am Abend vor dem Abendessen habe ich erfahren, dass es Variante 1 werden muss, nicht, dass mich der Gast nicht mitnehmen wollte, nein, er sagte zuerst klar, kein Problem… da sagte die (Schwieger) Tochter, dass ja am Beifahrersitz das Gummiboot plaziert ist. Ok, macht auch nichts. Die Belgierin bot mir an, mich um 6 Uhr nach Rab mit dem Quad zu fahren. Beim Abendessen (heute gemischtes Fleisch – sehr gut) sagte der Juniorchef auch, dass er mich fahren will. Hatte aber zu wenig Zeit zum weiterreden, da voller Gastbetrieb.

Nach dem Abendessen nochmals runter zum Steg gegangen, ein wenig noch bewegen, dann aufs Zimmer und mit Renate ein wenig plaudern und noch kurz den Fernseher angemacht. Gefreut, dass die Germanen schon ausgeschieden sind, bei den dt. FS Programmen hat man das Gefühl, dass die Welt untergegangen ist – ja verlieren ist nicht so einfach wie andauernd (mit ungerechten Glück) zu gewinnen. ich kenne die dt. Argumente dazu: Glück des Tüchtigen!

28.06.

Wie immer zu früh aufgewacht, noch ein wenig dahingedämmert, Renate, die schon unterwegs ist, angerufen und ein wenig geplaudert. Sie fährt im Regen, sicher nicht angenehm. Morgentoilette von mir und kurz vor 8 Uhr ins Frühstückszimmer – auch hier bewölkt und kühl:

Frühstück wie jeden Tag, nachher zum Steg gegangen, Wind ist heute wenig, aber trotzdem kühl – klar ohne Sonneneinstrahlung 🙂 .

Renate ist inzwischen auch schon angekommen, kurz telefoniert, ich bin im Moment faul am Zimmer. Werde dann ein wenig herumspazieren. Gestern war ich ja in der nächsten Bucht, wo ich mit dem alten Mann und seinem Bambus angelegt habe – Kuki … vermietet Appartements und Zimmer (lt. Schild). Dort ein bisschen flaniert und wieder über den Hügel zurück.

Die Tickets für Flixbus und die Fähre habe ich auch für Samstag gebucht. Sollte alles elektronisch per QR – und Strichcode abgehandelt werden.

Wetter bedeckt und relativ kühl, gehe wieder in die Nachbarbucht, ein wenig bewegen.

Das ist übrigens der „Kuki“:

Bin bis vorne ans Kap gegangen, hier windet es noch mehr als in „meiner“ Bucht – nur der Wind hat auf NW gedreht aber nicht mehr so stark wie gestern.

Nachmittag: Wind wieder aus NO (am 1/2 geschützten Balkon 15  – 20 kn), zwar nicht so stark wie gestern aber noch immer kalt. Cappuccino auch vergönnt, ein wenig spazieren, die Füsse vertreten und kurz mit Renate telefoniert, die hat auch schon ihr Zimmer beziehen können – ein kleines Mansardenzimmer.

Abendessen, heute hatte ich eine Gusto auf Spaghetti mit Faschierten, war ein bisschen zu wassrig das Ragu, geschmacklich aber in Ordnung.

 

Gleich eine Pause

Sonntag, 24.06

Natürlich wie jeden Tag zu früh aufgewacht – keine Wellen – 6 Uhr hat mich die Morgensonne aufgeweckt. Ein wenig hin und her drehen im Schlafsack. Es hilft nichts, ich bekomme erst um 3/4 8 Uhr einen Kaffee im Lokal oben.

Es zieht immer mehr zu und ich hoffe, dass ich nicht die Persenning montieren muss. So gehe ich mit der Zahnbürste auf den Hang zum Morgenkaffee. Cappuccino! Die Zähne darf ich mir in der Toilette putzen 🙂 . Sehr freundlicher Familienbetrieb.

Während ich den Kaffee genieße, kommt mir die Idee ein paar Tage hier zu bleiben – habe ja Zeit – jetzt.

Frage die Belgierin ob man für ein paar Tage ein Zimmer haben kann – kein Problem. Der Chef kann mir das Zimmer bis. max. Montag geben. Nehm ich – 200 kn und 10 Euro Einzelzimmerzuschlag. Das Boot soll ich zur Sicherheit an einen Betonblock unter Wasser hängen. Bekomme gleich den Schlüssel. Zimmer mit Blick aufs Boot.

Hintern Baum sieht man den Mast 🙂

Das Zimmer ist leider – oder zu meinem Training im 2. Oberteil. Das heisst noch Treppen steigen.

Der Balkon in der Mitte ist meiner 🙂

Räume die wichtigsten Sachen vom Boot aufs Zimmer. Gewand und das ganze techn. Zeugs.

Einen Bankomat werde ich bauchen, habe zwar einige Kuna aber nicht um über eine längere Zeit das Zimmer zu bezahlen und hier gilt nur Bares. Zuerst stand nur Rab (min. 10km) zur Debatte, die Belgierin sagte, dass sie mich mit ihrem Quad zu einem näheren Bankomat fahren kann. Lasse ich mir als Option offen und bedanke mich für das Angebot.

Im Laufe des Vormittags hänge ich die Lola an einen Betonblock – zum Glück nur in Badehosentiefe 🙂 , da kann ich 2 Leinen durch eine Kette am Grund vom Block weg durchstecken und Lola sicher vertäuen. Natürlich setzte ich eine gelbe Ankerboje dazu.

Im Hintergrund die Mauer wo ich nicht vertäuen durfte.

Ein paar Mal muss ich noch zwischen Zimmer und Boot pendeln, einmal Hut und Sonnenbrille, da sich die Sonne wieder zeigt und Wind aufkommt. Eine kleine Bora, die sich am Nachmittag auf NW dreht.

Ich teile meine Entschluss Renate mit und die ist mit meiner Entscheidung voll und ganz einverstanden. Für mich ist es sehr ungewöhnlich kein Auto zur Verfügung zu haben. Weit weg. Fährschiff (Katamaran) bis Rijeka, Bahn nach Wien (wenn es eine Verbindung dorthin gibt) und eventuell zur Kur in Kärnten. Also dann alles retour, Anhänger von Grado holen und mit der Autofähre nach Rab. Dort Boot kranen lassen und nach Hause. Mit dem Gedanken spiele ich, wenn ich mir die Wettervorhersage ansehe. Bora folgt auf Bora, vielleicht 1,2 Tage keine Bora, aber bis jetzt war es nicht anders und diese Woche? Bis jetzt nichts besser! – wenn ich so überlege, weiss ich jetzt, dass Rund Italien für mich nicht möglich gewesen wäre, Da hätte ich zu viel Angst – das weiss ich jetzt. Das ist aber nur eine Variante. Es vermiest mir das launenhafte Wetter schon das Vergnügen. Aber … ich habe Zeit.

Schreibe am Zimmer den Blog nach, gehe runter zum Steg um Sonne zu tanken und ein wenig schwimmen.

Beim runtergehen lädt mich der Chef des Haues auf ein gutes 1/8 Wein ein, da ich ihm beim Lammbraten am Spiess ein wenig Gesellschaft leiste. Ich werde gefragt ob ich am Abend auch ein Lamm will. Ich bin mir sicher, dass es gut ist, aber nicht meine Sache.

Am Abend gemütlich auf ein MischMasch (1/2 Orangensaft/Rotwein nicht durcheinander gerührt). und eine Pizza. Das Lokal war fast ganz voll belegt, von der Nachbarschaft sind auch viele gekommen.

Habe es jetzt erfahren: Leider haben die Deutschen über Schweden gesiegt, ich mag die Grosskotzigkeit der (Fussballverrückten) Germanen nicht und hätte mich gefreut, wenn sie gleich in der Vorrunde nach Hause fahren hätten müssen. Ist leider nur ein Wunschtraum! Am Zimmer habe ich noch mit Renate telefoniert und bin bald eingeschlafen.

Montag, 25.06.

Trotz Bett um 6 Uhr munter geworden, also ich schlafe nicht schlecht am/im Boot. Wetter teilweise sonnig und auch in der Hälfte komplett mit Wolken zu. Nutze die Sonne und richte mein Solarpanel zur Sonne um das Handy aufzuladen – denn Ladegerät habe ich ja nicht mit, da ich ja am Boot leben wollte. Lege mich wieder kurz nieder und warte auf den Moment des Morgenkaffees. Um 1/2 8 stehe ich dann endgültig auf, Morgentoilette und zum Frühstück. Leider gibt es nur einen Filterkaffee – kein Problem, auf der BeFree haben wir auch Filterkaffee und das passt schon. Ein Brot mit Schinken und eine Scheibe Käse reichen mir – ich bekomme auch ein gekochtes Ei – ich würde auch mehr bekommen, will ich aber nicht. Dafür einen Apfel danach.

Am Zimmer entschliesse ich mich zum Bankomat zu wandern, der soll an der Kreuzung bei der „Hauptstrasse“ sein. So mache ich mich bei mittlerweile bewölktem Himmel auf den Weg. Gehe auf der Strasse  – sehr eng und einige fahren wie verrückt vorbei (nicht nur die Einheimischen) – bin immer „Sprungbereit“ wenn ein Auto daherkommt. Nach ca 2 km erreiche ich den Bankomat. Am Rückweg gehe ich dann bei einem Kran vorbei, versuche mit wirrschen Wienern mit Motorboot ins Gespräch zu kommen – scheinbar gehe ich denen auf die Nerven, macht nichts, ich gehe weiter. Diesmal am Lungomare entlang. Der führt vom Kran bis vor unser Haus. Hier ein Blick in unsere Bucht, wo ich mir einen Cappuccino als Belohnung gekauft habe.

Sand gibt es hier wirklich und natürlich, wahrscheinlich gefällt es mir hier auch gut.

Am Zimmer schreibe ich weiter am Blog – habe ja viel nachzutragen und überlege wo ich als nächstes hinfahren will. Kurz gehe ich runter zum Steg, ein wenig in der Sonne liegen, natürlich mit Sonnenschutz. Lange bleibe ich nicht. Die angesagte Bora rührt sich und es wird immer windiger.

Vor dem Abendessen schaue ich noch mal zum Boot. Ein alter Mann bindet abgeschnittenes Schilf/Bambus zusammen und verladet es auf sein kleines Boot. Ich helfe ihm und so kommen wir ins plaudern … über Mafia in Cro usw. Er war früher oft in Wien … Jugoslawisches Küstenpatent und Donaupatent hat er unterrichtet. Als wir fertig sind, lädt er mich ein, mitzufahren – ist nur um das Kap herum. Er verspricht mir ein Bier weil ich ihm geholfen habe 🙂 – deswegen fahre ich nicht mit, sondern weil es mich freut.

Hab ihn gefragt ob ich ihn Photografieren darf

Ums Kap herum auch ein paar Häuser, das linke ist sein Restaurant

Helfe ihm beim Anlegen und trage die Bündel auf die Seite. Ein paar Gäste von ihm, helfen dann mit. Ich verabschiede mich von ihm – er bietet mir an mit Lola beim nächsten Mal bei ihm zu liegen – ist ruhiger und er verlangt 100 kn, dafür darf man bei ihm duschen. Ich glaube er vermietet auch Zimmer, da die Helfer sich wie „Stammgäste“ benahmen. Die Bambusrohre verwendet er als Paradeiserstützen, die schneidet er auf Brusthöhe ab.

Abendessen heute wieder mit einem Glas Rotwein und heute Cevapcici. Waren viele und heute mit 2/3 Djuvecreis – das mag ich.

Ein Blick zum Velebit aus dem Gastraum:

Hier türmt sich schon die Wolkenformation

Die Bora hat sich zu einem ausgewachsenen Sturm entwickelt und es rüttelt und pfeift an der Balkontüre. Ein Blick zum Boot – schaut alles gut aus – beruhigt mich.

Dann noch ein wenig mit Renate plaudern, ein wenig Fernsehen und dann bin ich eingeschlafen. Morgen hat Renate ihren AMS Termin, der ihr sehr im Magen liegt (verständlich).

Dienstag, 26.06.

6 Uhr und ich bin munter – die Bora pfeift noch immer am Balkon. Überall hört man was klappern. Ich schaue vom Balkon auf die Lola, Die sehe ich zwar nur wenig, es sieht aber alles ok aus. Lege mich wieder beruhigt hin, stehe dann um 1/2 8 Uhr endgültig auf. Morgentoilette, Bora stürmt noch immer, Wetterbericht kurz nachschauen – nicht besser für morgen – vielleicht kann ich übermorgen nach Cres übersetzen, werde ich aber noch am Wetter entscheiden.

Frühstück wie gestern, nur statt einem Apfel ein Kirschjoghurt – ah ja, die Butterportion ist mir für ein Brot zu viel, deshalb habe ich es für 2 Tage verwendet – habe ja einen Kühlschrank am Zimmer … so schaut mein Reich aus.

mit Solarpanel

…mit dem von Renate sooo geliebten Duschvorhang. Es bläst weiter, ich gehe zur Lola um aus der Nähe nachzusehen – alles in Ordnung. Treffe auch freundliche Deutsche, die ihren Aussenborder von einem Leihboot abmontieren (zahlt sich für die nicht mehr aus, ist deren Kommentar – bei der Windvohersage):

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Plaudere ein wenig und gehe wieder nach oben  – Blog schreiben.  Rufe Renate an, die hat heute ihren leidigen AMS Termin. Höre die Vorgaben von der Institution. Viel mache ich heute nicht, ein wenig überlegen, Blog nachschreiben. Zu Mittag gehe ich eine 3/4 Stunde zum Steg, ein wenig in die Sonne legen und ins Wasser zum Boot schauen. Dann wieder auf Zimmer, es windet noch immer heftig, da spürt man die Sonne nicht und kann sich schnell einen Sonnenbrand holen, den will ich nicht. Am Nachmittag gehe ich heute wieder ins Lokal am Strand auf einen Cappuccino, der ist grösser und auch billiger als in meiner Bleibe – und es sollen auch andere was haben 🙂

Wie ich so meine Mails am Smartphone kontrolliere, sehe ich, dass die Marina geschrieben hat, dass die Schlüssel nicht die richtigen wären – gleich geantwortet und … die Gleichbehandlungskommision hat mich auch angeschrieben, ob ich den Antrag zurückziehe, da es eine Einigung mit der Ex Firma gibt. Auch gleich geantwortet. Dann noch mit Renate geplaudert und ihr davon erzählt. Langsam lässt die Bora wieder nach, bin gespannt wie es morgen ist – lt. Wettervorhersage wie heute.

Bin am späten Nachmittag nochmal auf den Steg gegangen, mit Muttern telefoniert und auch mit Renate. Beim Rückweg habe ich noch für Renate, die so gerne Brunnen hat, den von der Unterkunft abgelichtet:

Jetzt bin ich am Zimmer, schreibe den Rest vom heutigen Tag und warte darauf, dass ich Abendessen gehe. Was ich heute esse? Wahrscheinlich eine Pizza und ein Glas Rotwein.

Ich nutze die Zeit beim Abendessen um mein „Tage/Gedankenbuch“ zu führen, das habe ich heute mit meinen Gedanken, Ängsten, Vorstellungen usw. befüllt.

Ja, es wurde eine Pizza Ruccola (wäre nichts für Renate 🙂 ) und das obligate 1/4 Rotwein. Aufs Haus wie jeden Tag ein Pelinkovac zum Abschluss. Mir hat es geschmeckt, mit Prsut (hauchdünn) und auch Cocktailparadeisern. Ein paar Worte mit den Juniorchef wegen Wetter gewechselt. So viel und lange Bora ist nicht normal! – seine Aussage und Erfahrung.

fast wie gestern – mal abwarten

Am Zimmer, noch ein wenig den Fernseher bemühen, mit Renate noch sprechen, mal schauen was morgen bringt. So wie es jetzt aussieht, frischt die Bora wieder auf.

Jetzt geht es los

20.06.

Gestern in der Früh hat mich der Wecker nach Plan um 4:35 aufgeweckt. Kaffee gemacht, Renate hat noch ein wenig geschlafen, also leise die Frühnachrichten geschaut. Als sie dann aufstand alles ins Auto eingeräumt und ein paar Sachen ins Boot verstaut. Das Auto und den Anhänger aus dem Garten haben wir schon gestern gezogen und teilweise das Auto vollgeräumt.

So um 6 Uhr aufgebrochen. Die Plane übers Boot flog bei der ersten Rast aus einer Befestigung. Das war noch einmal der Fall und beim 3. Stop auf einem Parkplatz nach dem Wechsel legten wir Gurten um Boot und Plane und banden damit die Plane fest, damit sie nicht mehr so wehen konnte und dadurch die Ösen sehr belastete – das half!!!

In Leibnitz zum McD. auf einen Morgencappuccino eingekehrt, Tanken und ein kurzer Stop beim Hofer, ums Eck, um Mineralwasser zu kaufen.

Weiter über die Grenzen, Slo und Cro eine Wartezeit (bin über Postojna gefahren, da für die Maut in Slo eine Jahresvignette vorhanden  ist -> also min 50 Euro billiger als die Cro mit der Extramaut – ein Gespann kostet gleich mehr.). Um 14:30 in Punat angekommen,

zum Kranen angemeldet und kurze Zeit später war die Lola schon im Wasser.

Heiss ist es auch schon 🙂 . In der Marina wollten sie uns einen „schönen“ Liegeplatz geben – geht nicht, da ich keine Klampen für die Moorings habe also wurde ich auf den Schwimmsteg geduldet.

Mast aufstellen mit Renate ging ohne Probleme.

Renate kauft mir noch eine neue Abdeckfolie, damit ich es trocken habe, wenn es regnen sollte, da die vorhandene Plane beim Transport ein wenig gelitten hat – lieb von ihr wie sie um mein Wohlergehen besorgt ist, auch das schätze ich an meiner Frau. 16:30 – da hätte ich eigentlich den „offiziellen“ Krantermin, da sind wir nach Italien zur Marina, wo auch die BeFree liegt, aufgebrochen.  Sind auch ca. 150 km in eine Richtung. Wir wollten noch eine Pizza am Campingplatz essen und das Lokal (glaubte ich) sperrt um 20 Uhr zu, was natürlich nicht der Fall ist.

Vor 20 Uhr angekommmen, den Anhänger am Marinagelände abgestellt und auf 2 Pizzen geeilt. Die Pizzeria hat bis 21:30 offen 🙂 also war die Zeit fast nebensächlich. Die Pizza war sehr gut  – wie immer. Heute durfte ich keinen Rotwein dazu nehmen, da ich noch nach Punat zurück fahre, damit Renate am nächsten Tag von Punat nach Hause fahren muss. Zur BeFree, eine Segelhose und den Aufkleber für den Anhänger geholt, Aufkleber angebracht und noch auf den verdienten Cappuccino ins Marinalokal eingekehrt, dann auf den Rückweg gemacht. Vor Mitternacht wieder in der Marina in Punat eingetroffen, Auto eingeparkt – in der Marina ist es sicherer und kostet auch nicht die Welt. Vorteil: man kann die Schiebetüre offen lassen, da es noch immer sehr warm ist. Im Auto noch herumgeräumt, war ja alles vollgestopft mit meinem Zeug und so sind wir im Auto eingeschlafen

Anmerkung: Ich war der Meinung, dass heute der 21.06. ist = Sommeranfang und der längste Tag – kleiner Irrtum 🙂

21.06.

Renate ist ganz leise vor 6 Uhr aus dem Auto geschlichen, habe es trotzdem gehört. In der Nacht ist es kälter geworden und wir haben uns mit den Sitzschonern (kleine Teppiche – auch als notdürftige Decke zu gebrauchen) zugedeckt 🙂

Um 6 Uhr bin ich dann endgültig aufgestanden, während Renate noch spazieren ging und nachsah, wann es einen Kaffee gibt – leider erst um 8 Uhr – vorher ist alles geschlossen, also Morgentoilette erledigt und mit dem Auto näher zum Boot gefahren, dort alles aufgeschlichtet, da Renate dann nach Hause fahren will – sie will nicht zu spät in Wien ankommen.

So habe ich mal alles im Boot verstaut, den Aussenbordmotor montiert und gestartet – alles ok.

Um 8 Uhr hat endlich das Lokal geöffnet, also auf zum Cappucinno. Um 9 Uhr schweren Herzens von Renate verabschiedet und auf den Weg zum Hafenkapitän gemacht. Durch die Marina, um die Werft und entlang der Hafenpromenade führt der Weg. Gleich neben dem Bankomat ist der Kapitano. Erst eine Behebung, denn die wollen nur Bargeld und dann die Formalitäten erledigen. Ich nehme auch die „Kurtaxe“ für 30 Tage, da ich am Boot übernachte. Am Rückweg zum Boot kommt in mir schon eine gewisse Traurigkeit auf. Beim Stadthafen frage ich, ob ein Platz für mein kleines Boot wäre – alles ist voll und belegt. Also gehe ich zurück zum Boot und werde in der Marina bleiben.

Jetzt bin ich alleine und studiere wie ich was angehe. Schaue nach dem Wetterbericht – heute noch schön, ab Morgen, Wetterwarnung – höre ich auch von den Einheimischen und die mache alle Boote dicht -ein Zeichen?

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In der Früh habe ich noch bemerkt, dass ich beim Mastaufstellen wieder was vergessen habe – die Leinen für die Lazyjacks. Also, den Mast legen, neue Leinen einscheren – die vorbereiteten finde ich nicht und glaube, dass ich die in der Heimat vergessen habe, was sich später noch als Irrtum herausstellt. Also neue Leinen auf den Mast, auf die gewünschte Länge abschneiden und mit dem Feuerzeug verschweissen. Mast wieder aufstellen und den Rest mit den Seilen am Baum erledigen. Das ist auch geschafft.

Da der Wetterbericht nichts gutes verheisst, entschliesse ich mich in der Marina zu bleiben, gehe ein paar mal schwimmen, da es sehr heiss ist und lungere am Boot herum, schlichte mal das, mal das. Helfe den Booten beim Anlegen, helfe einem Segler (kleines Kajütsegelboot – Franzose, deshalb schwierige Konversation) die Grossschot zu klarieren, bekommt das Grosssegel nicht mehr herunter, also das Boot so weit krängen, bis man zur Mastspitze kommt – Seascape 18 … mit Kiel, das macht es leichter, meine wäre wahrscheinlich schon umgefallen :-). So vergeht der Tag, gehe am Abend noch auf einen Kaffee und will mich niederlegen. So einfach geht das nicht, da ich alles komplett falsch eingeräumt habe. So räume ich ein wenig um – zu wenig, mehr freut mich aber am Abend nicht mehr und lege mich so um 21 Uhr auf meine Isomatte und wickle mich in den Schlafsack. Ein paar die vorbeigehen wundern sich, dass ich da schlafe (höre ich noch) dann bin ich schon eingeschlafen.

22.06.

Zeitig aufgewacht (6 Uhr), es ist kühler geworden, ich liege so halb unter der Plane – und …. stark bewölkt, der Wind ist noch schwach. Ich habe noch Zeit bis das Marinalokal aufsperrt, also mache ich mich daran, jetzt die Sachen so zu schlichten, dass ich in die Koje schlüpfen kann – vorher nur so halb möglich. Ich bin fertig und es fangt zu regnen an – also meine Persenning schnell übers Boot. Kämpfe jetzt mit der aufkommenden Bora. Die Alustangen kann ich ohne Probleme in die Persenning hineinstecken, schon beginnt es so richtig an … ich wurde zum Glück nur wenig nass aber doch… jetzt sitze ich unter der Plane und warte, dass es 8 Uhr wird. Schön langsam rinnt das Wasser ins Boot wo ich es nicht vermutet habe. Versuche die Lecks zu finden – nicht so einfach, auf den Schlafsack hat es auch schon getröpfelt und er ist stellenweise nass. Ich ärgere mich, dass ich den nicht in ein wasserdichtes Zeug eingepackt habe – also das Regenzeug aus dem Trockensack und dafür den Schlafsack hinein, bevor er noch nasser wird.

Ich bin jetzt schon demoralisiert und rufe Renate an, ich will mit ihr sprechen 🙂 . Das hilft mir. Mit voller Adjustierung (Regenzeug) gehe ich kurz nach 8 Uhr auf einen Cappuccino. Der macht meine Laune auch nicht besser. Zurück am Boot versuche ich das meiste trocken zu halten und umzuschlichten – so vergeht auch die Zeit und am liebsten würde ich aufhören. Renate spricht mir da gut zu 🙂 – ein dickes Lob auf sie. So warte ich, dass es aufhört, setze mich in der  heftigen Bora zur Unterstützung der Persenning mit dem Rücken immer wieder gegen die Persenning, die sich nach innen wölbt.

So schauts aus im Schneckenhaus

 

Die Zeit vergeht, ich denke über dies und das und hoffe, dass es zumindest zu regnen aufhört – den Kampf mit dem Wasser habe ich aufgeben – nur mehr um Schadensbegrenzung bemüht.

Ich studiere den Wetterbericht, zum Glück Wlan in der Marina, zwar langsam aber frei. Zum Kaffeemachen bin ich noch immer zu faul, obwohl ich mir am Donnerstag noch 2 zusätzliche Gaskartuschen vom Marineshop geholt habe. Lt. Wettervorhersage will ich morgen nach Rab aufbrechen.

Die Marina nimmt, obwohl ich keinen Strom und Wasser in sehr geringen Mengen verbrauche = keinen Anschluss dafür 🙂 40 Euro/Tag. Mit der Öamtc Karte gibt es wenigstens eine 10 % Nachlass.

Ich telefoniere öfter mit Renate – Trost spenden 🙂 , schaue ein paar beim Auskranen zu, heute bei der Bora sind es nur 2 -3 Motorboote die vom Spezialstapler (angeblich bis 6 Tonnen) aus dem Wasser geholt werden. So vergeht die Zeit, es regnet leichter und es gibt ab Mittag kurze Regenpausen. So um 14 Uhr hört es für eine Stunde auf, es wird ein wenig freundlicher, ein kurzer Schauer noch am Nachmittag. Jetzt ist es zum Glück mit dem Regen vorbei und ich gehe auf einen 2ten Früchtetee – wobei ich in meiner Regenmontur komisch angeschaut werde – klar die haben alle ein festes Dach übern Kopf. Ich beschliesse heute essen zu gehen. Insgesamt war ich heute auf 2 Tee und einen Cappuccino. Untertags habe ich nach dem Regen noch meine Wasservorräte aufgefüllt.

Abendessen: Spaghetti Carbonara mit einem Glas Rotwein, war sehr gut – besser als die meisten Marinerestaurants – klar, war ja ein Bistro, wo natürlich auch fleissig der Fernseher wegen der Fussball WM lief 🙂 .

Zurück zum Boot um ca. 21 Uhr in den Schlafsack gekrochen – heute auch unter den „Buckel“ – und bin dann trotz heftiger Bora bald eingeschlafen.

Samstag, 23.06.

6 Uhr: Es windet noch immer, aber es sind schon Pausen dabei. Ich richte ab 7 Uhr alles für die Abreise her. Geschlafen habe ich heute 3/4 unter dem Deck ganz gut. da liege ich doch geschützter als am Vortag. Studiere den Wetterbericht und versuche Renate zu erreichen, die hat ja in Wien heute den Waschtag. Bin im Zweifel – soll ich – soll ich nicht, es weht noch immer mit 4 -5 Bft. – für meine Nussschale schon viel. 8 Uhr ins Marinacaffee und danach in die Rezeption, die letzten 2 Tage Liegegebühr bezahlen. Bis 14 Uhr darf ich bleiben, danach wird ein neuer Tag berechnet. Heute wird ein/ausgekrant, dass es eine Freude ist – ja, bei der Bora und dem Regen wollte keiner sein Boot zum Stapler verlegen und es kommen natürlich am Wochenende viele an und viele fahren auch wieder – auch Crewwechsel auf der Basis, wo ich liege. Es strömen die Charterer hin und her. Gestern sind auch schon viele unter Tags gefahren, es sieht fast so aus, dass auch schon am Donnerstag einige abgereist sind, kein Wunder bei der angesagten Bora.

Ich bin hin und her gerissen, wann und ob ich fahren soll. Um 9 Uhr fasse ich dann den Entschluss zumindest nach Krk Stadt zu fahren. Am Schwimmsteg wird es langsam eng mit den Liegeplätzen, so löse ich um 10 Uhr die Leinen, Ausdampfen aus der Heckleine ist für mich die einzige Möglichkeit aus der Lücke bei dem auflandigen Wind zu kommen, ich muss ja um 180 Grad in die andere Richtung. Ablegemanöver glückt, aber dann stört das eigene Ruder den Propellerstrom und ich komme nicht ums letzte Eck herum und fahre auf das Gegenufer- das abgelassene Schwert bremst zu Glück. Retour zurück (muss dabei den Motor um 180 Grad drehen – kein Retourgang) und um die Kurve …. geschafft. Fängt ja gut an.

In der grossen Bucht gleich die Fock gesetzt und den Motor abgestellt. In der Hektik, die ich mir selbst gemacht habe, habe ich zwar die Naviinstrumente eingeschalten aber auf die Cams vergessen. Schnell ging es aus der Bucht mit der restlichen Bora und anderen Booten 🙂 . Aus der Bucht mit raumen Wind, nur mit der Fock, in Richtung Krk, da ich noch meine beiden Benzinkanister auffüllen will. Schnell bin ich drüben, am Hotel und Campingstrand vorbei. Die schöne Bucht in der Renate und ich 2011 baden gingen habe ich bei der „Rauschefahrt“ versäumt bzw. nicht deutlich gesehen.

4 Fotos vom 26.06.2011

 

In Krk einlaufen, eine Runde mit Bora um den Vorhafen – macht es auch nicht leichter. Es gibt nur Anleger mit Mooringleinen – nicht gerade das passende für mich. Dafür gibt auch heuer wieder den schwimmenden Tankstellenponton, den ich ansteuere. Der Gegenwind (ich komme von Lee) lässt mich fast verhungern und erst beim 2. Versuch kann ich auch die Heckleine übergeben. Beide Kanister werden aufgefüllt, ich plaudere noch mit dem Tankwart: „bei Bora fährt kein Schiff nach Rab“, ich soll lieber nach Malinska, auf de NW Seite von Krk hinfahren. Auch hier höre ich wieder den Kommentar, dass heuer das Wetter so instabil wie noch nie ist – viel zu oft und stark ist Bora – seit er sich erinnern kann war es nicht so wechselhaft und launisch. Das habe ich übrigens auch in der Marina vernommen – werde ich wahrscheinlich noch öfter hören.

Lege wieder ab, Hafenausfahrt – jetzt mit Gegenwind und Welle gegenan machen kein Vergnügen und ich bekomme meine ersten Duschen ab. Ich will es nach Rab probieren, Wellen gegen mich, kann nur mit der Fock nicht wenden, nur halsen – auch nicht besser. Ungemütlich, da ich hart am Wind nur Rab (Rt. Kalifront) ansteuern kann. es schüttelt mich und beutelt mich. aus dem Schwertkasten kommt das Wasser von unten herauf. ich stopfe Seile in den Schlitz vom Schwert, da ist es weniger und besser, obwohl ich die Pinne auch halten muss gelingt mir dies. Lege Rab an. geht sich aus. Zwischen kurzen Winddrehungen und Stille kommt meist starker Wind – teilweise in Böen. Die Landabdeckung ist hier zu weit weg. Killende Segel und Rauschefahrt wechseln sich ab. Auf so einem kleinen Boot bekommt man das viel mehr mit wie es da zugeht. Auf einem 12m Segler spürt man da fast nichts. So geht es mal mit 2,5kn und mal mit 5 kn dahin. Schaue aufs Gps. Erst ein Drittel geschafft. Aber…. die Sonne scheint und ich bekomme immer wieder eine Dusche von der See. Im letzte Drittel werden die Wellen länger und höher, 1m Welle – auf fast Wasserhöhe –  lässt die Lola ganz schön schräg liegen, wenn es auf den Wellenkamm bzw. herunter geht, ich versuche es immer auszureiten.

Handy mit Schutzhülle

Ob es was hift? Zumindest beruhigt es und so 90 kg Ausreitgewicht habe ich auch zu bieten – ich glaube beeindrucken tut es die Wellen nicht. Ich fahre mit 1/2 Wind und nur mit Fock bis zu 5,2kn dahin, da geht es schneller vorbei 🙂 .

In der Landabdeckung von der NW Spitze von Rab in der Einfahrt von Supetarska Draga werden die Wellen schnell angenehmer und ich fahre weiter mit 4 kn in die Bucht ein. Montiere den Autopilot, der nach ein paar Tests funktioniert. Schaue im Beständig die  Beschreibungen der Anlegemöglichkeiten durch. Eine Bucht gleich an Stb. bei der ersten Insel (Maman) ist schon voll belegt mit Motorbooten, also schaue ich weiter. S von Dumici sehe ich ein paar freie Plätze. Frage im vorbeifahren, nachdem ich die Fock eingerollt habe und den Motor gestartet, ob da vielleicht was frei wäre – alles reserviert die Antwort, also suche ich in der Bucht weiter. Ich sehe einen anderen Betonsteg. Ich steuere Lola vorsichtig heran, hier ist es sehr seicht. An den Betonsteg lege ich an, nachdem ich das Schwert ein wenig angehoben habe, da es schon im Sand geschliffen ist – ja, wirklich Sand – zwar nicht Weiss sondern Sandbraun. Beim Drehen hat mich der Wind ein wenig gestört und ich bin ganz sanft mit dem Bug gegen den Steg gestossen. Fender raus, Bb. Leinen belegt. Da habe ich gesehen, dass am Steg ein Name steht. Werde ich dann gleich suchen. Der Platz ist ein wenig dem Schwell ausgesetzt, darum gehe ich um die Bucht, dort wo die Motorboote liegen, da sind an der Mauer kleine (rostige) Ringe eingemauert. Ich frage, der Besitz sagt zuerst … zu seicht … als ihm dann sage, ich habe keinen Tiefgang, winkt er ab und will mich nicht dort hinlegen lassen  -ok, ist seine Mauer, also gehe ich zum Boot zurück und erfahre wo der Besitzer der Mole ist. Klar am Hang. Gehe hinauf und treffe eine scheinbar Bedienstete, die fliessend deutsch spricht (Belgierin), Ich frage, ob ich da liegen bleiben darf – darf ich, obwohl der Chef noch schläft :-).

Durch die salzverkrustete Handyschutzhülle wird es nicht besser 🙂

Das ganze Boot ist auch im Inneren komplett salzverkrustet, also beginne ich ein wenig die Salzrückstände mit Seewasser zu beseitigen, Räume ein wenig auf, gehe ins Wasser – kälter nach der Bora – und telefoniere mit Renate, dass ich gut angekommen bin, Sie rief mich an, als ich fast die halbe Strecke geschafft hatte – hat das Telefon im Haus vergessen – da kann ich oft anrufen 🙂 , hatte aber keine Sorge. Jetzt noch ein wenig umräumen mit ein paar Touristen (mit kleinem Motorboot) geplaudert – auch hier die Bemerkung .. zu viel und oft Wind heuer, seit 30 Jahren (so lange kommen sie schon hierher) nicht erlebt und dann mache ich mich auf den Weg zum Lokal anderen Steg ich lege – das bin ich gerne schuldig. Der Juniorchef empfängt mich und die Belgierin sagt, dass ich der Anleger bin. Ich werde gleich beschwichtigt – kein Problem, alle (Familienbetrieb) sind sehr freundlich. Der Ausblick von „oben“:

Am Steg die Lola

Ich bestelle mir heuer mein erstes …

Ist sehr gut, mit einem 1/4 Rotwein und einem 1/2 Liter Mineralwasser. Zur Vorspeise bekomme ich Olivenöl, 2 Oliven und 2 Stk Brot als Vorspeise – aus eigenem Anbau.

Zum Abschluss noch einen Cappuccino. Ist zwar nicht ganz billig aber sehr gut alles. Ein Pelikovac aufs Haus beendete das Mahl 🙂
Nachher zurück zum Boot, in die Koje und gemütlich mit leichtem Geschaukel einschlafen.

Log von heute Durchschnittsgeschwindigkeit 5 kn.

Nach Krk Stadt
Punat nach Krk Stadt
Nach Rab
Nach Rab in die Supetarska Draga

Kleine Verzögerung …

… gibt es, da ich noch mit meiner Exfirma einen Vergleich wegen den nicht ausbezahlten  KV Erhöhungen ausfechten muss und da will ich erreichbar sein …. und …. meine Frau hat im Mai Geburtstag, da bin ich vielleicht mit ihr in Italien – wahrscheinlich gleich mit der Lola :-).

Aus Rund Italien wird rund in/um/durch die kroatische Inselwelt

Es ist eine Bitte meiner Frau, die mich auch zu dieser Änderung ermutigt. Ist ja auch eine ganz schöne Runde und ich werde auch nicht mehr jünger.

Viele Buchten, wo ich mich bei schlechten Wetterbedingungen verkriechen kann … und kein Tiefgang, da wird mir sicher auch der eine oder andere Inselhafen offen sein 🙂

Ursprünglich sollte es ja mit der Jolle rund um Italien nächstes Jahr (2018) gehen. Mein Gesundheitszustand (CT der Lunge wird zeigen, warum ich so kurzatmig bin) und die Sorge meiner Frau haben mich mein Vorhaben auf dieses Abenteuer ändern lassen – ist auch schön und ich freu mich auch schon drauf. Hier zumindest die Vorbereitungen von Rund Italien : KLICK MICH

Ich will nicht alles neu umkopieren, deshalb verlinke ich einfach auf die schon bestehende Seite :-).

Mit der Jolle in Nord Dalmatien

Businesscup Segelsektion

Diskutiere nie mit Idioten, sie holen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dann mit Erfahrung

Segeln in der Ägäis 2019

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Aktivitäten 2019

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Heuer wenig Abwechslung geplant, schauen was es wird.

Rund durch die kroatische Inselwelt ?

Mit der Jolle in Nord Dalmatien

Unsere Reisen mit der "be free"

◾ Zu zweit an Bord ist es leicht, liebevoll und harmonisch zu sein. Erst wenn andere dazukommen, wird es herausfordernd

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